Züge und Flüge halten an, während Japan sich auf den Taifun Nanmadol vorbereitet, Tausende in Notunterkünften – News Kingpin

Am Sonntag (18. September) befanden sich Tausende von Menschen in Notunterkünften, als der mächtige Taifun Nanmadol auf das Gebiet zuzog, was die Behörden dazu veranlasste, fast drei Millionen Menschen zur Evakuierung aufzufordern.

In einem Interview mit AFP sagte ein Beamter, es gebe bisher keine Berichte über Schäden oder Verletzungen in der Gegend. Er erklärte weiter, dass Regen und Wind stärker werden und der Taifun voraussichtlich am Sonntagabend in Kyushu landen werde.

Nach Angaben lokaler Behörden und Verkehrsbetriebe war am Sonntagmorgen die Stromversorgung von 25.680 Haushalten in Kagoshima und nahe gelegenen Städten unterbrochen worden.

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Die Stadt Kagoshima im Süden von Kyushu hat von der Japan Meteorological Agency (JMA) eine Sonderwarnung erhalten, eine Situation, die alle paar Jahre verschickt wird. Die Meteorological Agency erklärte, dass starke Winde, Sturmfluten und starke Regenfälle eine große Gefahr für die Region darstellen könnten. Sie warnte auch die Anwohner, äußerst vorsichtig zu sein.

Kagoshima-Beamte berichteten, dass sich bereits mehr als 8.500 Menschen in regionalen Notunterkünften aufhalten.

Der Schnellzug- und Flugverkehr wurde in der Region eingestellt, ebenso wie die Regionalbahnen.

Nach Angaben der Feuerwehr- und Katastrophenschutzbehörde der Regierung haben bisher 2,9 Millionen Haushalte in Kyushu Hilfe bei der Evakuierung erhalten.

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Ein ähnlicher Taifun-Vorfall ereignete sich 2019 und 2018. Taifun Hagibis 2019 traf das südasiatische Land, tötete fast 100 Menschen, verletzte mehrere andere und beschädigte die Infrastruktur.

Der Taifun Jebi legte 2018 den Flughafen Kansai in Osaka lahm und tötete 14 Menschen. In diesem Jahr forderten Überschwemmungen und Erdrutsche während der Regenzeit des Landes in der westlichen Region des Landes mehr als 200 Todesopfer.

Etwa 20 Taifune treffen Japan jährlich, und das Land befindet sich immer in der Taifunsaison.

Wissenschaftler erwarten, dass der Klimawandel intensiver und häufiger wird, da Stürme, Hitzewellen und Sturzfluten an Intensität zunehmen.

(mit Input von Agenturen)

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